Kosten Energieausweis

Energieausweis, vormals Energiepass

Wer darf überhaupt einen Energiepass ausstellen?

Der Kreis der potentiellen Aussteller umfasst natürlich Architekten oder Bauingenieure; aber auch Handwerksmeister und Schornsteinfeger, Gebäudetechniker, Hochbautechniker können diesen Energieausweis, der vormals Energiepass genannt wurde, ausstellen. In letzteren Fällen ist allerdings Voraussetzung, dass bei diesen genannten Berufsgruppen die Thematik des energiesparenden Bauens Teil der Ausbildung gewesen ist beziehungsweise sich die Thematik auf Fortbildungen angeeignet wurde.

Welche Varianten des Energieausweises gibt es überhaupt?

Es gibt 2 Varianten.

Zum Einen gibt es den “Verbrauchsorientierten Ausweis”. Bei diesem Ausweis wird der durchschnittliche Energieverbrauch der letzten 3 Jahre ermittelt und anschließend der ermittelte Wert im Verhältnis zur Größe des betreffenden Gebäudes betrachtet. So können potentielle Mieter in etwa überschlagen, was an Energiekosten auf sie zukommt.

Zum Anderen gibt es den “Bedarfsorientierten Ausweis”. Dieser Bedarfsausweis ist sehr viel aufwändiger anzufertigen. Hierbei wird sowohl die Bausubstanz als auch die Heizungsanlage technisch genauestens analysiert. Diese Art Ausweis ist somit objektiv und unabhängig vom individuellen Heizverhalten. Auf Grund der exakten Analyse können zudem zielgerichtete Hinweise zur Modernisierung des betreffenden Gebäudes gegeben werden.

Was kostet ein Energieausweis?

Zunächst wird zwischen dem Eigentümer des Gebäudes und dem Aussteller des Ausweises geklärt, welche Variante des Energieausweises im vorliegenden Fall am sinnvollsten ist. Feste Kosten sind bislang nicht vorgesehen. Relativ günstig dürfte der einfacher anzufertigende verbrauchsorientierte Ausweis sein. Bislang pendelt sich der Durchschnitt für diese Kosten zwischen 70 und 80 Euro ein.

Der aufwändiger anzufertigende bedarfsorientierte Ausweis dürfte allein schon angesichts der technischen Analysen klar im 3-stelligen Bereich liegen.

 

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